Was gibt's neues?

Fasching trifft Tischtennis

Nach dem letztjährigen Erfolg fand heuer am Rosenmontag die zweite Auflage des Faschingsturniers statt.
Mit viel Spaß gingen 14 kostümierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem gleichen Clickball-Schläger an die Platte.
Bei guter Stimmung mit Musik, Snacks und Getränke setzte sich am Ende des Turniers das Baby Michael Resch ungeschlagen durch.

Freundschaftsturnier 2024


Stefan Plutz und Klaus Göttl haben am 06.01.2024 beim Tischtennis-Freundschafts-Doppelturnier des TSV Abensberg und TSV Siegenburg triumphiert. Jeweils zehn Aktive der beiden größten Tischtennissparten im Landkreis Kelheim hatten am Dreikönigstag in der Abensberger Mehrzweckhalle bei der zweiten Auflage dieses Wettbewerbs teilgenommen. Die beiden Abteilungsleiter Michael Resch (Abensberg) und Robert Wittl (Siegenburg) zeigten sich begeistert, dass die feste Implementierung des gemeinsamen Events von den Sportlern beider Vereine gut angenommen und damit eine neue Tradition begründet wird. Die Veranstalter machten dies auch greifbar, indem für das Siegerdoppel eine Wandertrophäe geschaffen wurde, für die - ganz nachhaltig - ein Pokal eines inzwischen nicht mehr stattfindenden Turniers umgestaltet worden ist.

1. Platz: Plutz / Göttl (Bilanz 8:1)
2. Platz: Pickhard / Eder (Bilanz 5:4)
3. Platz: Resch / Rumpe (Bilanz 5:4)

Schell gewinnt Neujahrsturnier 2024


Am 05.01.2024 fand das traditionelle Neujahrsturnier statt.
Die sechs Teilnehmer lieferten sich einen langen und spannenden Kampf, aus dem der favorisierte Spitzenspieler Stefan Schell als Sieger hervorging.

1. Platz: Stefan Schell (346 Punkte)
2. Platz: Ronald Bauer (335 Punkte)
3. Platz: Christian Gansbühler (329 Punkte)
4. Platz: Gerhard Daniel (324 Punkte)
5. Platz: Albert Brunner (313 Punkte)
6. Platz: Oliver Osterrieder (245 Punkte)

Der Abensberger Bastian Schmiofski holt sich Bezirkstitel !


Drei Landkreis-Kelheim-Trümpfe stachen bei Meisterschaften des Tischtennisbezirks Oberpfalz-Süd: Beim Turnier in Abensberg siegte Kerstin Stöber (ATSV Kelheim) im Damen-Doppel der Spielklasse C. Thomas Haid (TSV Siegenburg) setzte sich im Herren-Einzel der Spielklasse C durch. Bastian Schmiofski von Gastgeber TSV Abensberg holte den Titel im Herren-Einzel der Spielklasse E.

In den Königsdisziplinen der Spielklasse A konnte Johanna Dietrich (DJK SB Regensburg) eine erfolgreiche Titelverteidigung feiern. Lucas Hielscher (FC Miltach) setzte sich erstmals die Siegerkrone auf. Insgesamt kämpften 108 Spielerinnen und Spieler um die jeweils acht Titel im Einzel und Doppel. Die Titelträgerinnen und Titelträger sowie die Zweitplatzierten in den Einzelwettbewerben qualifizierten sich direkt für die Bayerische Meisterschaften.

Der neue Rekord bei der Turnierbeteiligung mit einem Plus von rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als ebenfalls der TSV Abensberg Turnierausrichter gewesen war und schon damals ein neuer Höchstwert bei den Teilnehmenden verzeichnet werden konnte, sorgte für ein Marathonturnier.

„Das war sowohl für die Aktiven als auch für die Turnierorganisation eine ziemliche Herausforderung. Der Bezirk war mit uns als Gastgeber wieder äußerst zufrieden“, berichtet Abensbergs Tischtennisabteilungsleiter Michael Resch.

Aus seiner Sicht sollte der Tischtennisbezirk künftig eine Aufteilung auf zwei Turniertage bei anhaltend hoher Resonanz in Erwägung ziehen. Tischtennisboss Resch freute es nicht nur, dass drei Titel an Landkreis-Aktive gingen, sondern auch dass mit dem TSV Bad Abbach, dem TSV Abensberg, dem ATSV Kelheim, dem SV Mühlhausen, dem SV Saal, dem TSV Siegenburg und dem FC Train mehr als die Hälfte aller startberechtigten Tischtennisvereine aus dem Landkreis Kelheim das „Turnier dahoam“ nutzten. „Ganz besonders schön ist auch, dass insgesamt 15 Vereine im Bezirk Titel einheimsten. Das zeigt die regionale Breite in unserem Sport", so Resch.

Ein besonders spektakulärer Coup gelang dem Siegenburger Haid bei den Herren C. Nachdem er die Vorrunde mit zwei Niederlagen nur mit Ach und Krach überstand, legte er in der K.o.-Runde mehr als einen Zahn zu und machte mit einer Siegesserie gegen zumeist höher eingeschätzte Konkurrenten den Triumph perfekt.

Im Endspiel gegen Clemens Schneider (SG Post/Süd Regensburg) drehte er einen 0:2-Satzrückstand. Der an Nummer eins gesetzte Michael Lanzl vom FC Train, der den späteren Turniersieger in der Vorrunde deutlich bezwungen hatte, schied im Viertelfinale aus. Tim Heimlich (TSV Bad Abbach) wurde Dritter. 

Bei den mit 25 Startern zahlenmäßig am stärksten besetzten Herren E hatte Gastgeber Abensberg mit dem an zwei gesetzten Gerhard Daniel und dem zum erweiterten Favoritenkreis zählenden Bastian Schmiofski zwei heiße Eisen im Feuer. Schmiofski entschied alle drei Vorrundenpartien für sich und hielt sich auch in der K.o.-Runde samt Finale schadlos. Zittern musste er allerdings in der Vorschlussrunde bei 0:2-Satzrückstand und mehreren Matchbällen gegen sich. Daniel belegte den fünften Rang. Die Kelheimerin Stöber als einzige weibliche Teilnehmerin aus dem Landkreis Kelheim erreichte im Damen-C-Einzel als Dritte im Einzel das Siegerpodest. Im Doppel-C-Wettbewerb gewann sie an der Seite von Sophie Brandl (TTC Lam) durch zwei überzeugende 3:1-Siege den Titel.


 Die beiden Bezirkseinzelmeister aus dem Landkreis haben das Ticket für die Bayerischen Meisterschaften in ihrer jeweiligen Spielkategorie gelöst. Für Haid findet das Turnier Ende November in Erdweg im Landkreis Dachau statt. Anfang Dezember steht für Schmiofski die Konkurrenz im niederbayerischen Bogen an. Seine Teilnahme ist allerdings urlaubsbedingt fraglich.  

Start Kinder- und Jugendtraining

Nach erfolgreichem Abschluss des Abensberger Jugendtischtennistages startet die Abteilung am 6.10.2023 mit dem Kinder- und Jugendtraining.
Alle tischtennisbegeisterten Mädchen und Jungen ab acht Jahre sind
freitags von 18:00 bis 19:30 Uhr herzlich willkommen. 

Vereinsmeisterschaft 2023

Michael Resch hat sich zum ersten Mal in die Siegerannalen der Herren-Vereinsmeisterschaften im Abensberger Tischtennissport eingetragen. Er tritt damit die Nachfolge von Jürgen Kamleiter an, der seinen Titel urlaubsbedingt nicht verteidigen konnte. Weiteres Novum dieses Turnierausgangs: Erstmals in der 51-jährigen Vereinshistorie konnte sich damit der amtierende Abteilungsleiter die Sieger-Krone aufsetzen. Vizemeister wurde Ronald Bauer, der durch seinen Erfolg zusammen mit Blerim Syla im Herren-Doppel zum erfolgreichsten Teilnehmer der Titelkämpfe im Jahr 2023 avancierte.
 
Albert Brunner, Turnierwart der Abensberger TSV-Tischtennisabteilung, stufte den Resch-Sieg als hochverdient ein, nachdem dieser im gesamten Einzelturnier keinen einzigen Satz abgeben musste. „Das war auch ein Favoriten-Triumph, denn Michi Resch war der am höchsten in der Spieler-Rangliste platzierte Teilnehmer. Leider waren nur vier der Top-10-Spieler der Abteilung anwesend“, so Brunner. Insgesamt hatten sich acht Aktive der TSV-Tischtennisabteilung zur internen Meisterschaft eingefunden, die dieses Mal so früh wie noch nie in einer Saison angesetzt war. Seit Mitte September läuft im Tischtennis die Verbandsrunde 2023/2024. 

 

Abteilung Tischtennis startet neu durch!


Mit dem Gillamoos schließt die Tischtennis-Abteilung des TSV Abensberg wie jedes Jahr die zurückliegende Saison ab und startet dann im September in die neue Spielsaison. Diese wird sie mit vier Teams und damit einem weniger als in der letzten Saison bestreiten, als die Abteilung 50 Jahre alt geworden ist. Grund ist, dass einige Aktive wie der langjährige Spitzenspieler Jürgen Kamleiter eine Spielpause einlegen wird.
 
Die Saison 2022/2023 war mit Licht und Schatten absolviert worden. Herausragend war die unterm Strich doch überraschende Meisterschaft der 2. Herren in der Bezirksklasse B mit der Besetzung Erwin Klein, Jürgen Winkler, Stefan Schell und Ronald Bauer bei nur einer Niederlage in 16 Spielen. Mit sieben knappen 6:4-Siegen bewies das Team große Nervenstärke. Von der Meistermannschaft wird eine Liga höher allerdings nur Stefan Schell im Team verbleiben, da es stark verjüngt wird.
 
Durch den Aufstieg kommt es nach Jahrzehnten wieder zum Novum, dass 1. und 2. Herren in einer Liga spielen, da das sportliche Aushängeschild der Abteilung in der zurückliegenden Saison in der dieses Mal stark besetzten Bezirksliga relativ chancenlos war und absteigen musste. Dasselbe Los ereilte erwartungsgemäß den 4. Herren in der Bezirksklasse B, während in derselben Liga die 3. Herren punktgleich mit dem Tabellendritten auf dem respektablen Platz vier landeten. Insbesondere der inzwischen zum neuen Abteilungsleiter gewählte Spitzenspieler Michael Resch überzeugte sportlich in diesem Team und darf daher in der neuen Saison gleich zwei Teams höher auflaufen. Nur knapp mit drei Punkten Rückstand verfehlten in der Bezirksklasse D die 5. Herren als Tabellendritter die Meisterschaft. Das letzte Abteilungsturnier in der zurückliegenden Saison, das Starkbier-Doppelturnier mit Vorgabemodus, gewann die Paarung Gerhard Daniel und Bastian Schmiofski.
 
Die neue Saison wird laut Abteilungsleiter Resch insbesondere für die 2. und 3. Herren eine „ganz harte Nuss“. Auch für die 1. Herren dürfte das Thema „postwendender Wiederaufstieg“ durch das Fehlen von Kamleiter eher unrealistisch sein. Resch freut sich aber, dass Kamleiter das Revival der Nachwuchsarbeit in die Hand genommen hat. Am Samstag, 30. September führt die Abteilung in der TSV-Mehrzweckhalle von 13.30 bis 15.30 Uhr einen Schnuppertag für interessierte Jugendliche der Jahrgänge 2007 bis 2014 durch und startet dann ab 6. Oktober jeweils freitags ab 18 Uhr ein Trainingsangebot für den Nachwuchs. Am Losstand des TSV Abensberg werden die Abensberger Tischtennisler im Rahmen des Kinder- und Familiennachmittags am Gillamoos-Samstag mit einer Spielmöglichkeit vor Ort auf den Jugendtag aufmerksam machen. Bereits am Gillamoos-Freitag trifft sich die Abteilung traditionell zum Auszug und anschließenden Stammtisch im Ottenbräu-Festzelt.
 

Nachdem der TSV Abensberg in seinem Jubiläumsjahr 2022 erstmalig die Einzel- und Doppelmeisterschaften des Tischtennisbezirks Oberpfalz Süd ausgerichtet hatte, macht das Turnier auch heuer wieder Station in der Aventinusstadt. Am Sonntag, 29. Oktober spielen die Tischtenniscracks ihre Titel in der Mehrzweckhalle aus. „Anscheinend haben wir letztes Jahr als Ausrichter so gut performt, dass der Bezirk gleich wieder damit bei uns gastieren will“, meint Spartenchef Resch. Er hofft, dass dafür der dann frisch im Amt befindliche neue Abensberger Bürgermeister Bernhard Resch eine seiner ersten Schirmherrschaften übernimmt. 

Mit Routine zur Meisterschaft: Das zweite Tischtennis-Herrenteam vom TSV Abensberg holte in der Vorsaison mit Erwin Klein, Ronald Bauer, Jürgen Winkler und Stefan Schell (v.l.) den Titel.

So startet das Jahr 2023


 

Der Wanderpokal ging dieses Jahr an Christian Gansbühler 

Montag  2. Januar startete unser Jahresanfangsturnier mit 14 Teilnehmern:

Das Turnier wurde als Doppelturnier gespielt, 1.Satz bis 21. Die Doppelpaarungen werden für jede Runde neu ausgelost. So nimmt jeder Spieler seine Punkte aus den Satz mit. Zu Schluss werden die jeweils erzielten Punkte aufaddiert.

Jürgen Kamleiter holt Abensberger Tischtennis-Krone im Jubiläumsjahr

 

TSV-Sparte blickt auf intensive Monate zurück / Trauer um Gründungsvater Charlie Wolff

 

Abensberg      Die Tischtennis-Abteilung im TSV Abensberg hat beim Jahresabschlussabend noch einmal die besonderen Monate des Jubiläumsjahrs 2022 Revue passieren lassen. Nach den Worten von Spartenchef Robert Hauner war es ein „tolles Jahr mit der grandiosen 50-Jahr-Feier und der Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften als Höhepunkte“. Allerdings gab es zum Schluss mit dem Ableben des Ehren-Abteilungsleiters Karl „Charlie“ Wolff noch einen großen Wermutstropfen zu verkraften. Der im Alter von 86 Jahren verstorbene Wolff hatte den Tischtennissport vor mehr als einem halben Jahrhundert nach Abensberg gebracht und stand der Abteilung in den ersten sieben Jahren ihres Bestehens vor. Noch bei der 50-Jahr-Feier im September hatte er die Teilnehmer mit einem launigen Rückblick auf der Bühne überrascht. Die Abteilung gedachte im Rahmen des Jahresabschlussabends ihrem Pionier, und bei der Abschiedszeremonie und Beisetzung am selben Tag erwiesen viele Noch-Aktive und ehemalige Weggefährten wie der Gründungs-Vorsitzende des Tischtenniskreises Kelheim, Heinrich Müller, dem Abensberger Tischtennis-Urgestein die letzte Ehre.       

 

Beim sportlichen Rückblick standen die Vereinsmeisterschaften im Mittelpunkt. Jürgen Kamleiter darf sich zum 50-Jahr-Jubiläum mit dem Tischtennis-Vereinsmeistertitel des TSV Abensberg schmücken. Der 44-Jährige setzte sich ungeschlagen durch, wobei er im hochdramatischen Finale gegen den letztjährigen Gewinner Stefan Plutz im entscheidenden fünften Satz bereits 4:8 zurücklag und dann alle Register seines Könnens abrufen musste, ehe er mit einem 11:9 dessen Träume von der Titelverteidigung platzen ließ. Gemeinsame Dritte wurden Blerim Syla und Dietmar Weichinger.

 

Bereits zuvor hatte sich Kamleiter im Doppel-Wettbewerb den ersten Titel sichern können – an der Seite von Gerhard Daniel, der damit nach seinem kürzlichen Doppeltitel bei den Tischtennisbezirksmeisterschaften einen nächsten Coup landete. Im Finale behielten beide mit 3:1 Sätzen die Oberhand gegenüber Stefan Plutz und Stefan Lanzl. Insgesamt nahmen 14 Aktive an der Vereinsmeisterschaft teil. Turnierleiter Albert Brunner zeigte sich zufrieden mit Beteiligung, Fairness und Leistungsniveau: „Der Ausgang der Wettkämpfe spiegelt genau die aktuelle Spielstärke im Verein wider und entspricht weitgehend der Ranglisteneinstufung. Wer Überraschungen liebt, kam aber heuer nicht auf seine Kosten.“

 

Etwas anders verlief es im Oldtimer-Turnier der über 40-jährigen Vereinsaktiven in Abwesenheit des verletzen Vereinsmeisters Kamleiter, denn auf den Sieg von Ronald Bauer vor Stefan Plutz und Stefan Schell hatten eher wenige gesetzt. Das Turnier fand nach mehrjähriger Corona-Pause erstmals in diesem Jahrzehnt statt. Beim dritten vereinsinternen Turnier um die Jahreswende, dem traditionellen Neujahrsturnier, das wie immer als Doppelkonkurrenz mit Einzelwertung ausgespielt wurde, belegten Christian Gansbühler, Bastian Schmiofski und Blerim Syla bei wiederum 14 Startern die Plätze eins bis drei.

 

Ziemlich durchwachsen fällt die Bilanz der fünf Mannschaften im Spielbetrieb zur Halbzeit der Saison aus. Während die 1. und 4. Mannschaft nicht ganz unerwartet die Tabelle von unten anführen, holte die 2. Mannschaft den Herbstmeistertitel. Sowohl die 3. Mannschaft als auch die neugegründete 5. Mannschaft überraschten mit jeweils Platz 3 zur Saisonhälfte positiv. 

Abensberger Tischtennis-Newcomer schwimmt auf Erfolgswelle

 

Christoph Pickhard holt zwei Titel bei Bezirksmeisterschaften und gewinnt Herren-E-Doppel bei der „Bayerischen“ / Startrecht für Deutsche Leistungsklassen-Meisterschaft ergattert

 

Abensberg     Im Jubiläumsjahr der Gründung vor 50 Jahren sorgt bei der Tischtennisabteilung des TSV Abensberg ein Newcomer für sportliche Furore. Der 40-jährige Christoph Pickhard holte sich in der Leistungsklasse E den Doppeltitel bei den Bayerischen Meisterschaften, nachdem er kurz zuvor zweifacher Titelträger bei den Bezirksmeisterschaften im Einzel und im Doppel geworden war. Durch sein Abschneiden löste er sogar das Ticket für die Deutsche. „Es ist schön, dass Christoph in diesem für uns so besonderen Jahr auch sportliche Ausrufezeichen für den Abensberger Tischtennissport setzen kann“, betont Tischtennis-Abteilungsleiter Robert Hauner. Pickhard, der beim oberbayerischen SV Buxheim zum Tischtennisspielen gekommen war, hat sich nach langjähriger Pause im Sommer dem Tischtennisverein seiner nunmehrigen Heimatstadt Abensberg angeschlossen.    

 

Bei der Bayerischen Meisterschaften der Leistungsklasse E in Bogen schaffte Pickhard das Kunststück, den Titel an der Seite des aus dem unterfränkischen Mönchberg stammenden Georg Keilhauer zu erspielen, der mit fast 80 Jahren der älteste Turnierteilnehmer war. Sowohl im Halbfinale als auch im Finale mussten sie dabei jeweils zwei Matchbälle abwehren. Im Einzel schied Pickhard nach Gewinn seiner Vorrundengruppe und Freilos in der K.O.-Runde am zweiten Turniertag bereits im Achtelfinale gegen den späteren Turnierzweiten Oliver Wolf aus. „Da wäre auch im Einzel mehr drin gewesen, aber der Kaltstart nach dem Freilos hat mir gegen diesen unangenehm zu spielenden Gegner nicht in die Karten gespielt“, meinte Pickhard. Aufgrund seiner erworbenen Punktezahl in der Verbandsrunde ist er dennoch für die Deutschen Leistungsklassenmeisterschaften Leistungsklassenmeisterschaft im Juni 2023 in Kassel startberechtigt.

 

Die Qualifikation fürs höchste Turnier auf Landesebene hatte Pickhard zuvor bei den „Bezirksmeisterschaften dahoam“ in der Abensberger TSV-Mehrzweckhalle geschafft. Lediglich im Endspiel des mit 16 Spielern besetzten Teilnehmerfelds der Leistungsklasse E musste er gegen den Alteglofsheimer Martin Bodensohn nach verlorenem Auftaktsatz etwas zittern. Seinen Titelhunger konnte er zudem noch mit dem Triumph in der Herren-E-Doppelkonkurrenz an der Seite seines Abensberger Vereinskollegen Gerhard Daniel stillen.

 

Bezirksmeister wurden in Abensberg durch ihre Triumphe in der höchsten Spielklasse A die jeweils top-gesetzten Johanna Dietrich von der DJK SB Regensburg und Gregor Gramm vom TB Deutsche Eiche/ASV Regenstauf. Die weiteren Einzel-Titelträger lauteten: Amelie Hielscher vom TTV 1980 Beratzhausen (Damen B), Monika Rösl vom TV Barbing (Damen C), Manuel Miethaner von der TSG Laaber (Herren B), Marco Holzberger vom ASV Neumarkt 1860 (Herren C), Tim Heimlich vom SC Regensburg (Herren D). Als Doppelmeister trugen sich neben Pickhard/Daniel in die Siegerannalen ein: bei Damen A Johanna Dietrich/Eileen Sahiner (DJK SB Regensburg/TTV 1980 Beratzhausen), bei Damen C Monika Rösl/Elena Winter (TV Barbing/TSV Blaibach), bei Herren A Lucas Hielscher/Ulrich Hosse (beide FC Miltach), Herren B Oliver Darge/Dominic Tran (TSV Bad Abbach/TTV 1980 Beratzhausen), Herren C Jakob Zipf/Leo Zipf (beide SV DJK Sulzbürg) sowie Herren D Samy El Ghayati/Dennis Tran (beide TTV 1980 Beratzhausen). Insgesamt gab es bei 15 Disziplinen Titelträger aus nicht weniger als 13 Vereinen. Die meisten Sieger stellte Beratzhausen mit fünf, davon vier im Doppel.

 

Mit knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wies das Bezirksturnier eine Rekordbeteiligung auf. Bezirksvorsitzender Rudi Prösl zeigte sich darüber genauso erfreut wie über die Vielzahl der Siegervereine und attestierte dem gastgebenden TSV Abensberg eine „perfekte Turnierausrichtung“. TSV-Abteilungsleiter Robert Hauner konnte seinen Stolz nicht verbergen. „Der TSV Abensberg hat gezeigt, dass er nicht nur klasse feiern kann, sondern mit seiner Halleninfrastruktur und dem Engagement der Abteilungsmitglieder auch bestens Turnier kann“, bemerkte er in Anspielung auf das 50-Jahr-Jubiläum, aus dessen Anlass die Bezirksmeisterschaft in die Aventinusstadt vergeben worden war.

 

Landrat und Schirmherr Martin Neumeyer hatte sich bei der Turniereröffnung als bekennender Fan des Tischtennissports geoutet und der Veranstaltung ein Flair wie bei den European Championships in München gewünscht. In Anbetracht dessen, dass über 90 Prozent der Teilnehmer aus der Oberpfalz gekommen waren, wies er darauf hin, dass Niederbayern und Abensberg schon immer gerne Leute aus der Oberpfalz willkommen geheißen habe.

 

Der Tischtennisbezirk Oberpfalz-Süd mit den Vereinen aus dem Regensburger Stadtgebiet und den Landkreisen Cham, Regensburg, Neumarkt und Kelheim war 2018 im Zuge einer Strukturreform im bayerischen Tischtennissport neu gegründet worden. Insgesamt gibt es im Bayerischen Tischtennisverband 16 Bezirke. Vor 2018 war der Landkreis Kelheim noch im damaligen Tischtennisbezirk Niederbayern integriert gewesen. Die Spielklassen bei den Leistungsklassenmeisterschaften grenzen sich durch die Wettkampfpunkte der Aktiven ab, von A absteigend nach E.

 

Foto:

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1972-2022 Tischtennis in Abensberg